Virtuelle Assistenz werden: Dein Start in die Freiheit (Guide)

(Ohne Eigenkapital)

Der Laptop ist Dein Büro, die Welt Dein Zuhause. Der Beruf „Virtuelle Assistenz“ (VA) ist 2026 der beliebteste Einstieg in die ortsunabhängige Selbstständigkeit. Warum? Weil Du keine teuren Maschinen, kein Warenlager und kein Büro mieten musst. Dein Kapital ist Dein Kopf. Doch wie fängt man an? Wer „virtuelle assistenz werden“ googelt, findet oft teure Kurse. Wir zeigen Dir, wie Du Dein VA-Business professionell aufbaust – und wie Du Dir Dein Coaching sogar zu 100 % staatlich fördern lassen kannst.

Was macht eine Virtuelle Assistenz eigentlich?

Bevor wir starten, räumen wir mit einem Vorurteil auf: Eine VA ist keine „Tippse“ im Home-Office. Virtuelle Assistenten sind heute hoch spezialisierte Dienstleister, die Unternehmern den Rücken freihalten.

Das Aufgabenspektrum ist riesig. Du kannst als Generalist starten oder Dich spezialisieren:

  • Backoffice: E-Mails beantworten, Termine koordinieren, Reiseplanung, vorbereitende Buchhaltung.
  • Social Media: Posts erstellen (Canva), Community Management, Kommentare beantworten.
  • Content: Blogartikel schreiben, Recherche, Podcast-Schnitt.
  • Technik: Webseiten pflegen (WordPress), Newsletter einrichten.

Das Beste daran: Du brauchst keine klassische Ausbildung als Bürokaufmann/-frau. Deine Skills und Deine Zuverlässigkeit zählen.

Warum VA das perfekte Modell für den Start ist

Es gibt kaum ein Business, das so risikoarm ist.

  • Kein Eigenkapital: Du hast schon einen Laptop und Internet? Dann bist Du startklar.
  • Sofortiger Cashflow: Du verkaufst Zeit gegen Geld. Du musst kein Produkt entwickeln, das erst in 6 Monaten fertig ist. Du kannst morgen Deine erste Rechnung schreiben.
  • Skalierbarkeit: Viele VAs entwickeln sich später zu Online-Business-Managern (OBM) oder Agentur-Inhabern weiter.

Dein 7-Schritte-Fahrplan zum Erfolg

Einfach „loslegen“ führt oft ins Chaos. Wer erfolgreich virtuelle assistenz werden will, braucht Struktur.

Schritt 1: Bestandsaufnahme & Skills

Was kannst Du gut? Bist Du ein Organisations-Talent oder eher kreativ? Schreib alles auf. Auch Soft Skills wie „Geduld“ oder „schnelle Auffassungsgabe“ sind Gold wert.
Tipp: Starte mit dem, was Du kannst. Lern neue Tools (wie Trello, Slack, Asana) „on the job“.

Schritt 2: Die Positionierung (Nische)

„Ich mache alles für alle“ ist der Tod Deines Stundensatzes. Überlege Dir: Wem willst Du helfen?
Eine VA für Immobilienmakler verdient oft mehr als eine VA für „Jeden“.
Im Coaching bei avgs.digital helfen wir Dir, genau diese lukrative Nische zu finden.

Schritt 3: Gewerbeanmeldung & Rechtliches

Ja, Du musst ein Gewerbe anmelden. Das kostet ca. 20–40 Euro bei Deiner Stadt. Du bist dann offiziell selbstständig (Einzelunternehmer).
Wichtig: Kläre auch das Thema „Scheinselbstständigkeit“. Du solltest langfristig mehr als einen Kunden haben.

Schritt 4: Dein Angebot & Preisgestaltung

Der größte Fehler: Zu billig starten. Verkauf Dich nicht für 15 Euro die Stunde! Denk an Steuern, Krankenkasse, Urlaub und Krankheit.
Ein professioneller VA-Stundensatz liegt zwischen 45 € und 90 € (netto), je nach Spezialisierung. Wir kalkulieren im Businessplan genau Deinen Ziel-Satz.

Schritt 5: Sichtbarkeit (Personal Brand)

Du brauchst keine teure Webseite am Tag 1, aber Du brauchst ein Profil. LinkedIn ist hier der wichtigste Kanal. Optimiere Dein Profil so, dass Unternehmer sofort sehen: „Aha, die löst mein Zeit-Problem.“

Schritt 6: Kundengewinnung (Akquise)

Wo findest Du Kunden?

  • Facebook-Gruppen für VAs (gut für den Start, oft niedrigere Preise).
  • LinkedIn (Direktansprache von Geschäftsführern).
  • Freelancer-Plattformen (Upwork, Freelancermap).
  • Netzwerk (Erzähle jedem, was Du tust!).

Schritt 7: Verträge & Onboarding

Arbeite nie ohne Vertrag. Du brauchst einen Dienstleistungsvertrag und eine Verschwiegenheitserklärung (NDA), da Du oft sensible Daten siehst. Wir stellen Dir im Coaching Muster zur Verfügung.

Die Wahrheit über das Geld: Kann man davon leben?

Ja, und zwar sehr gut.

Rechenbeispiel:
Du arbeitest 25 Stunden pro Woche billable (abrechenbar) für Kunden.

Stundensatz: 60 Euro.
Umsatz pro Woche: 1.500 Euro.
Umsatz pro Monat: ca. 6.000 Euro.

Selbst nach Abzug von Steuern und Versicherung bleibt hier ein Netto-Einkommen, von dem viele Angestellte nur träumen – bei freier Zeiteinteilung.

Häufige Fehler am Anfang (und wie Du sie vermeidest)

Viele VAs geben nach 6 Monaten auf. Warum?

  1. Verzettelung: Sie bieten 100 Services an und können nichts richtig.
  2. Keine Grenzen: Sie sind 24/7 für Kunden erreichbar und brennen aus.
  3. Angst vor Sichtbarkeit: Sie trauen sich nicht, Preise zu verhandeln.

Du bist jetzt Unternehmer, nicht mehr Angestellter. Dieses Mindset musst Du lernen.

Der Turbo-Start: Lass Dich fördern!

Du musst das Rad nicht neu erfinden. Wenn Du aktuell arbeitssuchend gemeldet bist (ALG 1 oder Bürgergeld), hast Du einen riesigen Vorteil:
Du kannst Dir Deine Ausbildung zum VA-Unternehmer vom Staat bezahlen lassen.

Mit einem AVGS (Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein) finanzieren wir Dir Dein komplettes 1:1 Coaching bei avgs.digital.

Das machen wir gemeinsam:

  • Wir erstellen Deinen Businessplan (Deine Roadmap).
  • Wir definieren Deine Preise und Angebote.
  • Wir üben Verkaufsgespräche, damit Du selbstbewusst auftrittst.
  • Wir helfen Dir beim Antrag auf Gründungszuschuss (nochmal 6 Monate finanzielle Sicherheit on top!).

FAQ: Virtuelle Assistenz werden

Brauche ich Vorkenntnisse?
Es hilft, wenn Du schon mal im Büro gearbeitet hast. Aber viele technische Skills (WordPress, Social Media) kannst Du Dir schnell selbst beibringen. Wichtiger ist die Einstellung: „Ich finde eine Lösung.“

Welche Technik brauche ich?
Einen zuverlässigen Laptop, schnelles Internet, ein Headset für Calls und eventuell einen zweiten Bildschirm. Das war’s. Kostenpunkt: Unter 1.000 Euro (oder oft schon vorhanden).

Kann ich das nebenberuflich testen?
Absolut. Viele starten neben dem Hauptjob mit 5-10 Stunden pro Woche. Achte hier nur auf die Zustimmung Deines Arbeitgebers.

Fazit: Dein Büro ist, wo Du bist

Virtuelle Assistenz ist mehr als ein Job. Es ist ein Lifestyle. Es bedeutet, dass Du am Dienstagvormittag zum Sport gehen kannst und dafür abends arbeitest. Es bedeutet, dass Du Kunden aussuchst, die zu Dir passen.

Warte nicht, bis Du „perfekt“ bist. Starte jetzt.
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